Dorn-Therapie

Bei der Dorn-Therapie handelt es sich um eine sanfte Wirbelsäulen- und Gelenkbehandlung, bei der Fehlstellungen von Wirbelkörpern und Gelenken durch Daumendruck des Therapeuten behoben werden.


Dieter Dorn

Dieter Dorn, ein Landwirt und Sägewerkbesitzer aus dem Allgäu, entwickelte diese Methode, nach der ihm selbst durch einen alten Nachbarn bei seinem Hexenschuss geholfen wurde. Dieter Dorn war so begeistert von der schnellen Hilfe, dass er diese Methode erlernte und immer weiter entwickelte. Heute sind eine Vielzahl von Therapeuten und Patienten begeisterte Anhänger der Dorn-Therapie, die ohne Spritzen, Medikamente und Gewalt auskommt.


Die Wirbelsäule und organische Erkrankungen

Da alle Nerven vom Gehirn zu den Organen durch das Rückenmark verlaufen und durch die Zwíschenwirbellöcher austreten, können durch Fehlstellungen der Wirbelkörper auch die durch den entsprechenden Nerv zu versorgenden Organe in Mitleidenschaft gezogen werden.

Häufige Beschwerden, die durch Fehlstellungen einzelner Wirbel verursacht werden:

1. Halswirbel Kopfschmerzen, Migräne, Schwindel
7. Halswirbel Schilddrüsenerkrankungen, Depressionen, Schwindel
2. Brustwirbel Herzbeschwerden, Schmerzen im Brustbereich, Ängste
3. Brustwirbel Atembeschwerden, Bronchitis, Asthma
6. Brustwirbel Magen- und Verdauungsbeschwerden, Sodbrennen und Diabetes
3. Lendenwirbel Blasenleiden, Bettnässen, Menstruationsbeschwerden
4. Lendenwirbel Ischias, Hexenschuss, Prostataleiden

Die Dorn-Therapie behebt also nicht nur Schmerzen des Bewegungsapparates, sondern auch viele organische Bescherden.


Die Behandlung der Wirbelsäule

Am Anfang der Dornbehandlung steht die Überprüfung der Beinlängen. Etwa 80 % der von Rückenschmerzen geplagten Patienten scheinen zwei unterschiedlich lange Beine zu haben. Die Ursache dafür liegt oft in der Hüfte. Der Hüftkopf rutscht etwas aus der Hüftpfanne und läßt das betroffene Bein länger erscheinen (verursacht z. B. durch Übereinanderschlagen der Beine).

Stellt der Therapeut durch Hochheben der Beine einen Längenunterschied fest, gibt er dem Patienten Anleitung zur Eigenübung, die über einige Zeit regelmäßig ausgeübt werden muss. Dadurch rutscht der Hüftkopf wieder in die Hüftpfanne zurück. Die Beinlängendifferenz wird ausgeglichen und die Statik stimmt wieder.

Dann ertastet der Behandler Kreuzbein, Becken und die Wirbelsäule nach Fehlstellungen. Diese korrigiert er durch den Druck seiner Hände oder seines Daumens. Der Patient ist in die Behandlung mit einbezogen, indem er entweder mit dem Arm oder dem Bein pendelt, je nachdem in welcher Höhe der Wirbelsäule sich die Fehlstellung befindet. Der betroffene Wirbel wird durch Daumendruck wieder in seine ursprüngliche Lage gebracht.


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